17.10.
2017

Von der Forschungsidee zum Start-up, Teil 1

Was braucht ein Forscher neben einer guten Idee, die sich in ein vermarktungsfähiges Produkt umsetzen lässt? Führungsqualitäten, Entscheidungsfähigkeit, Kenntnisse in Produktmanagement, Kapitalbeschaffung und Personalwesen sind Kernvoraussetzungen, die zum Führen eines Unternehmens vom Team gedeckt werden müssen. Entscheidend für den Erfolg eines Start-ups ist aber die Unternehmensvision. Sie gibt der Neugründung eine Richtung für die zukünftige Entwicklung und ist ein wichtiges Instrument der strategischen Führung und Umsetzung. Sie ist Grundlage für Motivation und Bereitschaft, alles dem Unternehmensziel unterzuordnen und Verantwortung zu übernehmen. Experten raten Gründern daher, ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und sich auch nicht von der dem Forscher eigenen Neugier auf Abwege führen zu lassen.


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02.08.
2017

Jobmarkt Life Science

Der Hays-Fachkräfte-Index wurde hier schon häufiger einmal vorgestellt. Quartalsweise wird in diesem Index der Stellenmarkt ausgewertet. Das aktuelle Quartal weist einen leichten Rückgang für Life-Science-Spezialisten aus. Der neue Indexwert ist 111, der Referenzwert 100 wurde im 1. Quartal 2011 ermittelt.

Rückgänge wurden lt. dieser Studie vor allem bei Qualitätsmanager-Stellen und bei Medical Managern ermittelt. Dabei muss man sicher berücksichtigen, dass QM-Experten in den letzten Quartalen überdurchschnittlich stark gesucht wurden, somit eine leichte Sättigung nicht überraschend ist. Insgesamt deuten diese Zahlen immer noch auf einen sehr stabilen Arbeitsmarkt für Life-Science-Experten hin. Mehr dazu unter http://www.bionity.com/de/news/164285/stellenmarkt-fuer-fachkraefte-in-life-sciences-gesunken.html?WT.mc_id=ca0264


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26.07.
2017

KEPOS continues

Changes are afoot at Kepos about which I would like to inform you today. The limited company Kepos GmbH was founded in 2008 as a staff agency with the purpose to offer additional temporary employment for scientists beyond the opportunities provided by the German Science and Research Act governing Fixed-Term Contracts WissZeitVG. Due to legal and actual changes in terms of a more constant personnel development policy for junior scientists, this instrument is no longer required.

 
In parallel, we have offered trainings, coachings and consulting services for junior scientists since 2009 and will continue to do so in future. For this part of the business, however, the necessity of the legal form of a GmbH is no longer given. For this reason, the Kepos GmbH was dissolved by 30th June 2017. All contracts that have already been closed with you will be fulfilled as agreed, though on invoices you will find the add-on i. L. to signalize to our partners that the Kepos GmbH is now in liquidation.

 
The GmbH is ending, but Kepos continues. From now on, we will operate a network in the old name under which, as hitherto, various trainers work with and for junior scientists. We will continue to offer you our expertise in the field of Life Sciences and promise consistent quality. Contracts will have the same standard as before, though they will be concluded in the name of the trainer carrying out the measure. You will also receive the invoice from the respective trainer. Our website will remain and you can catch up on new developments at www.kepos.com.

 
Since there is no longer the need for an office for our network, we will give up our location at Mannheim. All mail should hence be sent to the following address:

 
Kepos (GmbH i.L) ./. Barbara Hoffbauer, Siegfriedstrasse 104, 64646 Heppenheim

 
For your questions and requests please contact Irmtraud Williams by email at williams@kepos.com or phone on 0151 5085 5272. For the rest, all email addresses to date will be retained.

 
I look forward to working with you in the future and thank you for the trust you have placed in me personally and in my team.

 
Yours sincerely,

 
Barbara Hoffbauer

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04.07.
2017

Beruf und Familie, Teil 2

Natürlich sind sie inzwischen keine Exoten mehr und Frauen schaffen es in vielen Organisationen bis an die Spitze. Dabei spielt auch Teilzeit durchaus eine Rolle, allerdings in sehr spezieller Form. Teilzeitarbeitende Frauen in Führung reduzieren ihre Wochenarbeitszeit in der Regel nur um wenige Stunden und arbeiten „vollzeitnah“. Halbtagsführung ist nach wie vor sehr, sehr selten. Fast ebenso selten gibt es Frauen, die sich eine Führungsposition teilen. Lt. eines kürzlich veröffentlichten Beitrags in den VDI Nachrichten gibt es selbst in Großkonzernen nur wenige „Paare“. Das Potenzial dürfte größer sein, wenn Frauen sich zusammenschließen und sich gemeinsam bewerben. Es macht wenig Sinn, auf den Arbeitgeber zu warten, besser ist es, selbst initiativ zu werden. Und wenn es keine passende Partnerin/keinen passenden Partner gibt, können ev. die Diversity Managerinnen helfen.


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15.06.
2017

Beruf und Familie, Teil 1

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt und kann darauf beim besten Willen nicht pauschal antworten. Selbst das gleichnamige Zertifikat der Hertie Stiftung ist keine Gewährleistung, dass in der betreffenden Organisation alles so läuft, wie mein Gegenüber sich das wünscht. Zunächst einmal sollte sich jeder überlegen, wie er Familie und Beruf leben will. Denn was für die einen Vereinbarkeit bedeutet, ist es für andere noch lange nicht. So gibt es Wissenschaftlerpaare, die beide zielstrebig Karriere machen und Kinder haben, während andere für sich entschieden haben, mangels Vereinbarkeit nicht in der Wissenschaft bleiben zu wollen. Genauso gibt es Menschen, die mit Kindern ein internationales Leben mit vielen Umzügen in verschiedene Länder führen und internationale Schulen für das beste halten, was sie ihren Kindern bieten können, während andere sich Kinder ohne Oma und Opa in der Nähe nicht vorstellen können. Allen Checks vorangestellt gehört daher die Frage, wie denn das künftige Familienleben aussehen soll. Dann kann ich prüfen, ob vorhandene Teilzeitangebote, Flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office Optionen und anderes passen oder nicht. Als generell familienunfreundlich will heute sicher kein Arbeitgeber mehr erscheinen. Neben offiziellen Bekenntnissen sind allerdings häufig individuelle Lösungen gefragt und die gibt es für die, die danach fragen und selber konkrete Vorschläge machen.


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31.05.
2017

Referenzen

Innerhalb wissenschaftlicher Communities ist sowohl die Angabe von Referenzen (Namen, Funktionen und Kontaktdaten) als auch das Einholen von Referenzen selbstverständlich und wird üblicherweise von Bewerbern praktiziert. Nur selten erfahren sie, ob davon Gebrauch gemacht wurde und was Referenzgeber gesagt haben.

Außerhalb der akademischen Forschung läuft es etwas anders. Sowohl der öffentliche Dienst als auch die Privatwirtschaft holen bei Berufseinsteigern üblicherweise keine Referenzen ein. Daher ist es unzweckmäßig und unüblich, solche Informationen in die Bewerbungsunterlagen zu packen. Sollten potenzielle Arbeitgeber dennoch im Einzelfall Referenzen haben wollen, werden sie danach fragen und Bewerber können sich in Ruhe überlegen, wen sie benennen und diese Personen auch vorab informieren.

Außerhalb dieser offiziellen Anfragen können und sollten Bewerber in aller Regel sicher sein, dass Referenzen nicht ungefragt eingeholt werden. Nie ganz auszuschließen sind allerdings Informationen, die über persönliche Kontakte und auf informellen Wegen eingeholt werden, auch wenn das eigentlich nicht zulässig ist.


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13.01.
2017

"Biotech-Branche optimistisch"

Gemeinsam mit BIO Deutschland hat transkript bei deutschen Biotechnologieunternehmen erfragt, dass sie für 2017 Investitionen sowohl in Forschung als auch in Personal planen. Die Stimmung sei positiv, die finanzielle Lage ebenfalls. So wurden 2016 von Wagniskapitalgebern und an der Börse insgesamt rund 500 Mio € Kapital eingeworben. Für den Nachwuchs im Bereich F&E lässt das hoffen. Leider ist diese positive Entwicklung in Deutschland nicht auch in anderen europäischen Ländern festzustellen, weshalb sich weiterhin ein internationales Bewerberfeld auf ausgeschriebene Stellen melden dürfte. Promovierende und Postdoktoranden sollten die Entwicklung sehr gut beobachten.

 
Mehr auf http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2017-01/biotech-branche-optimistisch.html

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19.12.
2016

The Struggle of PhD Students to finish in time

In diesem Jahr haben wir erstmals ein Workshopformat angeboten, dass Doktorand(inn)en in einem frühen Stadium anspricht und sie darin unterstützen soll, ihre Promotion zu strukturieren, zu planen und dann auch gezielt und zeitgerecht umzusetzen. Dabei geht es wahrlich nicht allein um den Einsatz von ein paar gängigen Zeitmanagement Tools sondern um das Erkennen eigener Ziele, den Abgleich mit Prioritäten anderer und die konsequente Umsetzung in diesem speziellen Kontext. Durchgeführt wird dieses Training von Dr. Kristina Böhlke, einer promovierten Biologin, die auch aus eigener Erfahrung weiß, was alles so schief gehen kann, wenn Ideen sprudeln, vieles wahnsinnig interessant ist und im Labor noch ein paar andere Aufgaben anstehen wie Labmanagement und Supervision von Studierenden. Das Echo der Teilnehmer war sehr gut, nur wenige Wünsche blieben offen und es bleibt uns nur, ihnen zu wünschen, dass sie alles umsetzen können.

Der Workshop kann in dt. und engl. Sprache durchgeführt werden und richtet sich in erster Linie an Naturwissenschaftler/innen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr erfahren wollen.


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07.12.
2016

Karriereberatung

Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat sich mit akademischer Personalentwicklung beschäftigt und in einer umfassenden Studie ermittelt, was Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen anbieten und was Nachwuchswissenschaftler sich wünschen.

Interessant ist das Angebot im Hinblick auf berufliche Orientierung außerhalb der akademischen Forschung. Hier sind die Zahlen leicht zurückgegangen gegenüber der letzten Befragung. 80 % der Universitäten und 53 der außeruniversitären Einrichtungen haben dazu Angebote. 2012 waren es noch 86 bzw. 56%. Angeboten werden Workshops und Seminare, Mentoring, Existenzgründerberatung, Jobmessen, Berufs- und Karriereberatung, Coaching, Informationen zum Berufsverbleib und Beratung durch betreuende Professoren.

Der allgemeine Bedarf an Angeboten zur beruflichen Orientierung außerhalb der Wissenschaft ist im Vergleich zu 2012 gesunken ist, und das über alle Disziplinen hinweg. Das ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mit zunehmendem Verbleib in der akademischen Forschung der Bedarf abnimmt, weil bereits entsprechende Angebote angenommen wurden. Insbesondere die Berufs- und Karriereberatung und die Mentoringprogramme werden von den Zielgruppen als besonders wichtig eingestuft. Der Bedarf an Job- und Hochschulmessen sowie an Beratung für Existenzgründer ist sogar angestiegen. Mehr dazu unter www.stifterverband.org/akademische-personalentwicklung


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21.11.
2016

Career in Communication as a scientist?

The MedComms agencies are looking for individuals with:

* a genuine enthusiasm for science and its application to the world of medicine

* the ability to work independently within a small-team environment

 MedComms can literally take you all over the world and provides attractive long-term career pathways.

You will find lots of free information and insights in to this specialist business at our dedicated online information service at http://www.FirstMedCommsJob.com

Full details of the event are at http://medcommsnetworking.com/oxford17.html

For further information please use the link to the European Medical Writer’s Association : http://www.emwa.org/


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16.11.
2016

Mehr Forschung – mehr Jobs für Wissenschaftler?

Der VCI hat soeben die Zahlen für 2015 veröffentlicht. Danach sind die F&E Ausgaben der chemischen und pharmazeutischen Industrie auf 10,5 Mrd. € im Jahr 2015 angestiegen, und es wird mit einem weiteren Anstieg auf 16,5 Mrd. € bis 2030 gerechnet. Die Zahl der Arbeitsplätze in F&E dieser Branchen liegt bei rund 42.000. Das klingt erst einmal gut. Aber ein Anstieg um 3 % von 2004 bis 2014 klingt schon weniger sensationell und dass weniger als jeder 10. Chemiebeschäftigte in der Forschung arbeitet, ist sicher für viele Nachwuchswissenschaftler auch eher ernüchternd. Hier herrschen häufig falsche Vorstellungen. Auch dass nur 75 % aller Pharma- und Chemieunternehmen überhaupt forschen, ist in der universitären Welt eher schwer vorstellbar, auch wenn dies im Vergleich mit anderen Branchen ein sehr hoher Wert ist.

Die aktuelle Lage scheint zunehmend davon beeinflusst zu werden, dass China als starker Wettbewerber wahrgenommen wird. Möglich, dass dies in den letzten 10 Jahren anders beurteilt wurde. Jetzt jedenfalls wollen die führenden Unternehmen der Branchen mehr für die Innovation in Deutschland tun und erwarten unterstützenden Leistungen der Bundesregierung in Bezug auf Bildung, Steuervorteile und Gründerförderung. Die Aussichten für Nachwuchswissenschaftler könnten sich also leicht verbessern. Allzu optimistisch sollten diejenigen, die unbedingt in der Industrie forschen wollen, allerdings nicht sein. Ein Boom ist nicht in Sicht.

 
Mehr dazu unter http://www.bionity.com/de/news/160543/forschungsetats-der-chemie-pharmaindustrie-klettern-auf-neuen-hoechststand.html?WT.mc_id=ca0264

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09.11.
2016

Gehaltserwartungen

Allein die Frage nach Gehaltserwartungen in einer Stellenausschreibung treibt Bewerber (und auch Bewerberinnen) zur Verzweiflung. Nirgendwo sonst gibt es so große Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist das Risiko längst nicht so hoch, wie es empfunden wird.

Arbeitgeber wollen in aller Regel nur Anhaltspunkte haben, ob ein Kandidat ungefähr in das angedachte Gehaltsgefüge passt oder nicht. Liegt er nur geringfügig darüber, führt dies trotzdem zu einer Einladung zum Interview. Schließlich traut sich jeder Arbeitgeber zu, mit guten Argumenten erfolgreich verhandeln zu können. Stellt man sich also ein Gehalt von ca. 50 T€ pro Jahr vor und Kandidaten erwarten 55 T€, ist das kein Hindernis auf dem weiteren Weg. Anders sieht es auch, wenn sie 70 T€ haben möchten. Dies könnte tatsächlich einen Ausschluss bedeuten, weil jemand andere Vorstellungen von einer Position hat, als der Arbeitgeber. Natürlich gibt es keine exakte Grenze, ab wann man sich mit zu hohen Erwartungen aus dem Rennen bringt. Daher empfiehlt sich immer, realistisch zu bleiben.

In der Praxis sind zu niedrige Erwartungen allerdings häufiger der Fall. Vor allem Bewerberinnen sind tendenziell immer noch sehr bescheiden. Ob ihr Arbeitgeber mehr zahlt, als sie fordern, ist allerdings eher die Ausnahme. Verlassen sollte sich niemand darauf. Daher nicht so ängstlich, gut recherchieren, was marktüblich ist und dann selbstbewusst eine Zahl nennen. Der Rest ist Verhandlungssache und über Gehalt sollte man immer verhandeln.


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