Manche Zielgruppen haben besondere Bedürfnisse, die nicht durch das allgemeine Kursprogramm abgedeckt werden. Mögliche Zielgruppen sind Karriereberater, Wissenschaftsmanagerinnen, Frauen, Männer, Internationale, erfahrene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Wenn Sie besondere Anliegen haben, suchen wir gemeinsam mit Ihnen nach einer Lösung. Die folgenden Beispiele vermitteln einen ersten Einblick in das Themenspektrum:

 

 

Individuelle Workshops für spezifische Bedürfnisse

 

 

Sichtbarkeit für Frauen
Wissenschaftlerinnen sind sowohl in der akademischen Wissenschaft als auch in der Industrie nach wie vor unterrepräsentiert. Sie sind mit Konflikten und Hürden konfrontiert, die sowohl auf strukturellen Bedingungen als auch auf individuellen Einstellungen und Vorstellungen beruhen.

 

Inhalte

Die Teilnehmerinnen reflektieren ihre eigene Wahrnehmung. Strukturelle Gegebenheiten werden untersucht und männliche und weibliche Kommunikationsmuster verglichen. Sie lernen, wie sie in schwierigen Situationen mit Hilfe ihres Körpers und ihrer Stimme mehr innere Stärke gewinnen und einsetzen können.

 
Darüber hinaus bekommen die Teilnehmerinnen eine Reihe von Taktiken an die Hand, mit denen sie auf Provokationen und unfaires Verhalten angemessen reagieren können. Sie haben die Möglichkeit, selbstbewusstes Auftreten in Verhandlungssituationen zu üben, z.B. bei Gehalts- und Beförderungsverhandlungen. Durch das Feedback der Gruppe, der Trainerin und eines männlichen Gegenübers können die Teilnehmerinnen die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung vergleichen und justieren. Sie lernen so, ihre Stärken gezielt einzusetzen und sich durchzusetzen.

 

Lernziele

  • Unterschiedliche Kommunikationsmuster verstehen und überwinden
  • Selbstbild und Fremdbild abgleichen
  • Einfluss struktureller Umstände verstehen
  • Sich als Frau durchsetzen
  • Strategien für schwierige Situationen entwickeln

 

Zielgruppe

Wissenschaftlerinnen

 

Gruppengröße

Max. 10 Personen

 

Methoden

Aktivitäten in Kleingruppen und im Plenum, dramaturgische Übungen, Rollenspiele (freiwillig), teilweise mit männlichem Gegenüber

 

Dauer

2 Tage

Erfolgsfaktor Frau
Förderinstitutionen achten zunehmend auf die Beteiligung von Frauen an eingereichten Projekten, um einen höheren Anteil von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen und Gremien zu erreichen. Schwierigkeiten entstehen, wenn PIs nach Kooperationspartnerinnen suchen und nur männliche Partner zur Verfügung zu stehen scheinen.

 

Inhalte

In diesem Workshop untersuchen wir die Gründe für die scheinbare Nicht-Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen unabhängig von ihrer Exzellenz. Strukturelle Gründe sowie unterschiedliche Kommunikationsmuster von Männern und Frauen werden diskutiert und unbewusste Voreingenommenheit thematisiert. In Simulationsübungen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Perspektive zu wechseln und ihre Wahrnehmungs- und Kommunikationsmuster mit Hilfe von Feedback durch die Gruppe und Trainerin oder Trainer anzupassen.

 
Die Erkenntnisse sensibilisieren die Wissenschaftler und helfen ihnen, geeignete Kandidatinnen zu finden und fruchtbare Kooperationen aufzubauen.

 

Lernziele

  • Ein besseres Verständnis für die nichtwissenschaftlichen Agenden von Förderorganisationen zu erlangen
  • Die "Währung" der Sichtbarkeit in einem wissenschaftlichen Kontext
  • Eigene Wahrnehmungen und unbewusste Voreingenommenheit reflektieren
  • Die Rolle der strukturellen Umstände verstehen
  • Wissen, wie unterschiedliche Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts überwunden werden können

 

Zielgruppe

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

 

Gruppengröße

Max. 10 Personen

 

Methoden

Aktivitäten in Kleingruppen und im Plenum, dramaturgische Übungen, Rollenspiele (freiwillig)

 

Dauer

2 Tage
Zielgruppe Career Service

Zielgruppe

Die Maßnahme wendet sich an Fachkräfte, die in der Studien- und Berufsberatung für Studierende, Promovierende und Post-Doktorand*innen tätig sind oder sich auf einen solchen Karriereschritt vorbereiten wollen. Angesprochen sind sowohl Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die zentral in Personal- oder Verwaltungsabteilungen tätig sind, als auch Fachkräfte, die dezentralen Einheiten wie Fachbereichen, Graduiertenschulen (-kollegs) oder anderen Organisationen zugeordnet sind.

 

Inhalt

Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, sich ihrer eigenen Rolle klar zu werden und ein eigenes Selbstverständnis im Spannungsfeld zwischen organisationalen Interessen ihres Arbeitgebers und individuellen Interessen ihrer Klientel zu entwickeln. Sie reflektieren ihre Gestaltungsspielräume vor dem Hintergrund ihres Auftrags und ihrer organisatorischen Verankerung. Zusätzlich wird die Förderung der eigenen Kompetenz- und Karriereentwicklung durch Netzwerken und Weiterbildung thematisiert. Darüber hinaus besteht Raum für einen strukturierten Erfahrungsaustausch über Beratungsmethoden sowie Grenzen der Karriereberatung.

 

Lernziele

Am Ende haben die Teilnehmenden ein erstes Konzept für sich erarbeitet, aus dem hervorgeht, für was sie stehen und welche Ziele sie verfolgen.

 

Gruppengröße

Max. 12 Personen

 

Dauer

2 Tage


 
 
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